Mehr als 500 Menschen zeigten sich am 02. Februar 2018 in Dresden solidarisch mit der kurdischen Stadt Afrin.
Treffpunkt war der Wiener Platz am Hauptbahnhof. Wie gewohnt trafen sich zu dieser Uhrzeit einige strammdeutsche Nazis, die sich bei einem Bier voll laufen ließen. So vertrug einer den Alkohol so gar nicht und pöbelte die Demonstrationsteilnehmer*innen und die Polizeibeamt*innen immer wieder an. Folgen hatte das für ihn nicht. Andere schrien immer wieder und zogen am Ende wütend durch die Kundgebung ab.
Die Polizei hielt sich an diesem Tag zurück, dafür gab es während der Demonstration viel zu meckern: Zu laut. Zu schnell. Immer wieder wurde der Anmeldermensch verlangt.
In der Neustadt kam es dann noch zu einem Vorfall: Wie ein Ordner mir berichtete, pöbelte ein älterer Herr die Kurd*innen an und beleidigte diese grob. Er sah keinen Sinn darin, gegen Erdogan zu demonstrieren. Es kam fast zu Handgreiflichkeiten. Die Polizei schritt erst nach langem hin und her ein und filmte dann die Opfer ab. Der Mann durfte ungehindert abziehen.
Anmerkung: Auf Wunsch der kurdischen Community und mit Erlaubnis der Anmelder*innen wurden die Gesichter auf den Bildern nicht unkenntlich gemacht. Die Menschen treten hier für Menschenrechte auf die Straße und wollen ihr Gesicht zeigen.